Was du jetzt für mehr Präsenz tun kannst. (Meine Top 10)

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Read this article in English here: „How to be more present in your daily life. A top 10.”


Ich nehme gerade an einem Online-Schreibworkshop teil, der 21 days of writing journey von Mike Dooley aka. The Universe talks. Da gibt es jeden Tag ein Stichwort, das uns zum Schreiben animieren soll. Weil mich das Ganze so inspiriert, habe ich unter dem Titel „Alltagsschnipsel” eine kleine Mini-Serie gestartet, in der ich alle Gedanken zu den verschiedenen Themen sammle.

Am dritten Tag war das Stichwort „Präsenz” und die Frage lautete: „Wie kannst du präsenter durch dein Leben gehen und präsenter im Umgang mit Menschen sein?”. Dazu fiel mir eine Idee nach der anderen ein und daher gibt es heute hier – in Ergänzung zu meinen „Top 20 für mehr Wohlbefinden” – nun meine Top 10 für mehr Präsenz im Leben.

Vielleicht stellst du fest, dass du vieles schon ganz automatisch und natürlich so machst, aber vielleicht gibt es auch noch ein paar neue Impulse für dich. Und wer weiss, vielleicht stellst du schon bald fest, dass es sich mit noch mehr Präsenz noch besser und schöner lebt … Dass du mehr im Hier und Jetzt lebst.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude beim Ausprobieren!

Meine Top 10 für mehr Präsenz im Leben und mit anderen Menschen

  1. Sei WIRKLICH da. ENTSCHEIDE dich dafür, wirklich da zu sein und dann sei auch da. Nicht mit den Gedanken woanders, auch nicht z.B. mit den Augen auf deinem Smartphone.
  2. ATME bewusster, achtsamer. Atme ruhiger und tiefer den Bauch, so oft du kannst. Kinder und Tiere atmen in den Bauch, das beruhigt sie.
  3. Wenn du mit jemandem sprichst: HÖR ZU und zwar wirklich. Damit meine ich ein aufmerksames, neugieriges und offenes Zuhören, das nicht nur auf eine Pause wartet, um die eigene Meinung und Story zu platzieren.
    (Hier ist ein wunderschöner Song zum Thema: „Stop and listen” von Peter Broderick auf Spotify)
    Das gilt natürlich auch für Gespräche am Telefon: Sei präsent. Klick dich nicht nebenbei durch irgendwelche Seiten. Dein Gegenüber merkt, ob du da bist oder abgelenkt. Und auch du wirst mehr aus dem Gespräch ziehen, wenn du präsent bist.
  4. SCHAU HIN. Schau wirklich hin und sieh. Sieh den Menschen IN DIE AUGEN. Und lass sie in deine Augen sehen.
  5. SCHMECKE wirklich, was du isst. Lass dir jeden Bissen auf der Zunge zergehen. Versuch einmal, beim Essen laut „mmmmh” zu machen und schau, ob das Essen besser schmeckt. Angeblich öffnet das die Poren im Mund und auf der Zunge, so dass sich das Geschmacksempfinden intensiviert. Mmmmh, lecker! 🙂
  6. Hör auf mit dem Multitasking! Tu immer nur EINE SACHE AUF EINMAL, wenn es deine Zeit erlaubt. Meistens tut sie das. Vor allem wenn du dich dafür entscheidest und Prioritäten setzt. Und dann: mach seriell, nicht parallel 😉
  7. Gönn dir MEHR OFF-TIME. Wenn du draußen unterwegs bist, schau nicht sofort automatisch auf den Handy, wenn sich eine Pause ergibt. Und schalte dein Handy nicht sofort nach dem Aufwachen an. Vielleicht kannst du es die ersten Stunden oder zumindest die erste halbe Stunde auslassen? Probier’s mal aus. Es kann gut sein, dass es sich zuerst sehr komisch anfühlt, fast wie amputiert. Aber du wirst sehen, dass du mehr zu dir und deiner Präsenz findest, wenn du dich nicht von dem Geschnatter der Welt ablenken lässt, sondern stattdessen nur deiner inneren Stimme und deinen Gedanken. (Wenn du Lust hast, kannst du den ganzen September über jeden Donnerstagmorgen an einer meiner Online-Meditationen teilnehmen, bei der wir unsere Präsenz und die Verbindung mit unserem ICH stärken.)
  8. LAUSCHE DEINER INTUITION: Was will, was braucht dein Körper? Was wollen deine Emotionen dir sagen? (Auch dabei kann dir Meditation helfen.)
  9. LASS ERWARTUNGEN ZIEHEN. Wenn wir unsere Erwartungen die Oberhand gewinnen lassen, dann gleichen wir jeden Moment nur ab, ob das, was passiert zu unseren Erwartungen passt oder nicht. So funktioniert unser Gehirn (leider). Wir gleichen ab: Kenn ich / kenn ich nicht. Finde ich gut / finde ich nicht gut. Aber wir können aufmerksam und präsent sein und uns dem nicht sang- und klanglos ergeben. Dann passiert nämlich folgendes:
  10. LASS DICH ÜBERRASCHEN. Vom Leben. So entdeckst du jeden Tag neu und du kannst deinen ANFÄNGERGEIST kultivieren, der mit frischen, wachen Augen durchs Leben geht und dem Ego, das sich für irre clever und abgebrüht hält, nicht das Spielfeld überlässt.

Diese Liste folgt keiner Hierarchie und sie ist auch auf keinen Fall vollständig. Du kannst sie nach Lust und Laune erweitern. Wenn dir noch was einfällt, hinterlass mir gern einen Kommentar!

Übrigens: schau mal, was gerade heute in meinem Kalender stand! Ein lustiger Zufall oder ein Zeichen? 😉


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Als kleines Dankeschön gibt es eine geführte Meditation on top 🙂 und dann freue ich mich, von dir zu hören!

Geführte Bergmeditation

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von noemie